√úbersicht - Veranstaltungen Januar bis Juni 2017

VERANSTALTUNGEN JANUAR - JUNI 2017

Montag
23. Januar 2017
19.30 h
K9 · Hieronymusgasse 3 · KONSTANZ · Eintritt frei

Triumph des guten Willens:
Wie erinnern?
Von der Wiedergutwerdung der Deutschen
Filmvorführung und Diskussion des Films mit Co-Autor Alex Feuerherdt

„Erinnerung als die höchste Form des Vergessens.“ Ein Film über Eike Geisel, der früh, hellsichtig und mit lustvoller Polemik („erbarmungslose deutsche Gutwilligkeit“) die Intention des „German Gedenking“ benannte: Die toten, ermordeten Juden werden gehegt und gepflegt, die lebenden mit „Israelkritik“ überzogen. Wer aus Auschwitz das „Richtige“ gelernt hat, muss heute gegen den jüdischen Staat sein. Diese Logik ist genauso pervers wie normal im gut gewordenen Deutschland, welches den Gewinn aus seinem so eigenen Umgang mit der schlimmen Geschichte einfährt: „Ohne Auschwitz keine ‚Wiedergutwerdung der Deutschen‘, ohne Waffen-SS kein patriotischer Pazifismus, ohne ‚Stunde null‘ kein Wirtschaftswunder.“ Eine Einladung zum Nachdenken über deutsches Erinnern.

Alex Feuerherdt ist freier Autor und lebt in Köln. Er hält Vorträge zu den Themen Antisemitismus, Israel und Nahost und schreibt regelmäßig für verschiedene Medien, unter anderem für die «Jüdische Allgemeine», «n-tv.de», «Konkret» und die «Jungle World». Zudem ist er der Betreiber des Blogs «Lizas Welt».

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Kommunales Kunst- und Kulturzentrum K 9 e.V.  und vhs Landkreis Konstanz e.V.


Donnerstag
16. Februar 2017
20.00 - 21.30 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Liederabend mit Äneas Humm, Bariton und Babette Hierholzer, Klavier
Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven und Viktor Ullmann

Der junge Bariton (21) Äneas Humm sorgte für internationales Aufsehen in dem vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlten Doku-mentarfilm „Ein Wunderkind wird erwachsen – Äneas Humm auf dem Weg zu einer Weltkarriere“. Zurzeit studiert der aufstrebende Sänger an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki. Als Liedsänger feiert er besonders große Erfolge mit Liederabenden in Deutschland, Ungarn, den USA und in der Schweiz. Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verband Bremen, der Fritz-Gerber-Stiftung Zürich sowie Preisträger (2014) des Lyceum-Club Zürich.

Babette Hierholzers Debüt mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA, wo sie als Solistin mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra mit Liszts 1. Klavierkonzert ihr Amerika-Debüt gab.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kulturbüro Konstanz, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.


5. - 12. MÄRZ 2017 - WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit: „Nun gehe hin und lerne“


Sonntag
5. März 2017
19.00 -20.30 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei

Heinrich Heine - An einen politischen Dichter
Eine musikalische Lesung mit Judith Jakob und Joachim Jezewski

Heinrich Heine, wurde 1797 als Harry Heine in Düsseldorf geboren und starb 1856 im Pariser Exil. Er gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und gleichzeitig als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton, den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Sprache eine zuvor nie gekannte, elegante Leichtigkeit. Als politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker wurde er ebenso bewundert wie gefürchtet. 

Die Schauspielerin Judith Jakob und Joachim Jezewski, Begleiter am Klavier, versuchen in ihrer musikalischen Lesung dem politischen Dichter und Essayisten Heine Raum zu geben, ohne die romantische Seite und seinen Witz außer Acht zu lassen. Die Musik besteht zum größten Teil aus original Heine-Vertonungen u.a. von Schumann, Liszt, hinzu kommen eigene Gedicht-Vertonungen.
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Kulturbüro Konstanz und Internationaler Bodenseeclub e.V. - Regionalclub Westlicher Bodensee


Dienstag
7. März 2017
19.30 -21.00 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei

Wenn die Synagoge Frauen begeistert
Vortrag von Petra Kunik

„Als Jüdin der ‚zweiten Generation‘ fühle ich mich dem liberalen europäischen Judentum zugehörig und wehre mich gegen eine ‘Holocaust-Opfer-Rolle‘. Ich bin eine lebende jüdische Deutsche. Wir Frauen haben eine gleichberechtigte Rolle in der Religion und eine besondere Aufgabe im Dialog, im Brückenbauen.“  (Petra Kunik)

Petra Kunik wirkt als interkulturelle/interreligiöse Referentin und hat zahlreiche Bücher und Essays veröffentlicht. Sie tritt für eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern im jüdischen Gottesdienst ein. In ihrem Vortrag wird sie Einblicke geben in die Rolle der Frauen zu biblischen Zeiten, Veränderungen im Lauf der Geschichte aufzeigen und zu gemeinsamer Verantwortung aller für die Weitergabe religiöser Werte und Traditionen heute ermuntern. Petra Kunik beschreibt fröhlich und temperamentvoll ihren Weg in eine liberale jüdische Gemeinde, in der Frauen aus der Thora lesen und deren Gottesdienste von einer Rabbinerin geleitet werden.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Jüdische Gemeinde Konstanz   e.V., Kulturbüro Konstanz und vhs Landkreis Konstanz e.V.



Sonntag
12. März 2017
11.30 -13.00 h

Astoria-Saal · vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ · Eintritt frei

Der Fall Jauss
Vortrag von Prof. Dr. Ottmar Ette

Der Romanist Hans Robert Jauss (1921-1997) war zweifellos eine der beherrschenden Gestalten innerhalb der Geisteswissenschaften der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Mitbegründer der sog. »Konstanzer Schule« genoss er lange Zeit auf nationaler wie internationaler Ebene einen glänzenden Ruf.
Nur wenig wusste man in Deutschland über das »erste Leben« von Professor Jauss, der schon während seiner Schulzeit Führungspositionen in den Jugendorganisationen des NS-Regimes übernommen hatte, 1939 als Freiwilliger in die SS-Verfügungstruppe eintrat, eine Blitzkarriere innerhalb der Waffen-SS mit zahlreichen Orden und Auszeichnungen feiern konnte und in Führungsfunktionen nachweislich an Kriegsverbrechen beteiligt war.
Als er Anfang der 80er Jahre Einreiseverbot in die USA erhielt und ihm eine angekündigte Ehrendoktorwürde von der französischen Regierung verweigert wurde, blieb es in Deutschland still. Längst existierte das von ihm generalstabsmäßig aufgebaute »System Jauss«. Der Vortrag fragt nach den Verbindungen zwischen »erstem« und »zweitem« Leben, zwischen NS- und Uni-Karriere. Und nach verantwortlicher Wissenschaft heute. Denn Jauss wusste, wovon er sprach, wenn er davon sprach, wovon er nicht sprach und auch nicht sprechen wollte.

Prof. Dr. Ottmar Ette ist Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Im Frühjahr 2016 erschien sein Buch »Der Fall Jauss» Wege des Verstehens in eine Zukunft der Philologie (Kadmos Kulturverlag, Berlin 2016, ISBN 9783865993274). Der Vortrag führt Thesen des Buches aus und weiter.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.  und vhs Landkreis Konstanz e.V.


Dienstag
21. März 2017
19.30 -21.00 h

Kurs 10312 · vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ · Gebühr 7 EUR, für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK gebührenfrei

König Sigismund, das Konstanzer Konzil und die Juden
mit Helmut Fidler, Historiker

Zum 600. Mal jährt sich das Konstanzer Konzil, an dem auch eine jüdische Delegation teilgenommen hat. Der Historiker Helmut Fidler geht der Frage nach, warum kurz vor Konzilsbeginn die Juden der Bodenseeregion von Sigismund besonders gewürdigt wurden und wer die Kosten für das Konzil aufbrachte. Jüdische Bankiers waren im Dienst des Königs tätig, sie waren es auch, die in einem gewagten Auftritt Papst und König gegenübertraten. Wie reagierten Papst und König, und welche Folgen hatte ihr Auftritt für die Juden?

Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.



Donnerstag
30. März 2017
19.30 -21.00 h

Konzil · Hafenstraße 2 · KONSTANZ · Gebühr 7 EUR für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK gebührenfrei

Judentum - Jüdische Identität in Geschichte und Gegenwart
Rabbiner Andrew Steiman im Gespräch mit  Meinhard Schmidt-Degenhard

Im „Jahr der Religionen“ werden an drei Abenden drei prominente Denker im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard ihre jeweilige Religion vorstellen und sich kritischen Fragen stellen. In Teil 2 der 3-teiligen Reihe stellt sich der renommierte orthodoxe Rabbiner Andrew Steiman aus Frankfurt/Main den Fragen. Was kennzeichnet jüdische Identität in Geschichte und Gegenwart? Welches Gottesbild prägt das Judentum? Was macht den Kerngedanken, den Nukleus jüdischen Lebens und Denkens, aus?

Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. 


AUSSTELLUNGSHINWEIS
8. April - 29. Oktober 2017

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg · Benediktinerplatz 5 · KONSTANZ
Eintritt 5 EUR, erm.  4 EUR, jeden 1. Samstag im Monat Eintritt frei
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und feiertags von 10 - 18 Uhr
Ausstellungseröffnung: siehe Hinweis in der örtlichen Presse

Zu Gast bei Juden. Leben in der mittelalterlichen Stadt

Wer im späten Mittelalter die Städte im Bodenseeraum besuchte, traf wie selbstverständlich im bunten Trubel auch auf die jüdischen Bewohner. Ihre Geschichte ist geprägt durch Gewaltwellen, deren letzte um 1450 zu Vertreibung und Vernichtung ihrer Kultur führte. Wie aber gestaltete sich ihr tägliches Leben? Urkunden, Relikte architektonischer Besonderheiten und Gegenstände des alltäglichen Lebens vermitteln ein Bild der Glaubensgemeinschaft, das vielfältig und farbenfroh erscheint.

Eine gemeinsame Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und des Exzellenzclusters der Universität Konstanz




Sonntag
23. April 2017
11.30 -13.00 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Ist das liberale oder das säkulare Judentum eine Antwort auf die Fragen unserer Zeit?
mit Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin

Das liberale und säkulare Judentum: Gegensatz oder Ergänzung. Dieser Vortrag soll ein Beispiel geben, wie jüdische Menschen, die emotionell auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden sind, aber die Autorität des klassischen Judentums nicht mehr als Gesetz akzeptieren, sich in eine moderne Gesellschaft integrieren „nur wo Gegensätze sind, kann man harmonisieren“. In den Augen der „gesetzestreuen Juden“ werden diese als Sünder oder sogar Assimilierte dargestellt.

Dr. Tovia Ben-Chorin wurde nach Studien an der Hebrew University Jerusalem und am Hebrew Union College (JIR) Cincinnati 1964 zum Rabbiner ordiniert; er war Rabbiner in Israel, England, der Schweiz und Deutschland. Seit Gründung des Abraham - Geiger Kollegs in Potsdam 1999 war er dessen Direktoriumsmitglied. Seit Juli 2015 ist er nun Rabbiner der Jüdischen Gemeinde St. Gallen/Schweiz. Er ist ein vielgefragter Vortragsredner, der sich aktiv im interreligiösen Dialog engagiert.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., vhs Landkreis Konstanz e.V. und Kulturbüro Konstanz


VERANSTALTUNGSHINWEIS

Samstag
20. Mai 2017
19.30 h

Gebhards Kirche Konstanz · St. Gebhards Platz 12 · KONSTANZ · Eintritt 15 EUR, erm. 12 EUR, Karten an der Abendkasse erhältlich

Sonntag
21. Mai 2017
17.00 h

Kirche St.  Albin · Hauptstr. 87 · ERMATINGEN/CH · Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Solisten und Chor der Gesangsklasse Ruth Frenk präsentieren
Musik der Religionen
Werke von Lewandowski, Mendelssohn, Bernstein, Britten u.a.
An der Orgel: Roland Uhl
Sprecherin: Heinke Hartmann



Sonntag
28. Mai 2017
11.30 -13.00 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Gibt es eine Lösung für den Israelisch-Palästinensischen Konflikt?
mit Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin

Israelisch-palästinensischer Konflikt – träumen wir zusammen über die Möglichkeiten, die zu einer Lösung dieses Konflikts führen können. Ein Versuch, einen schmerzhaften Prozess durchzumachen, bei dem ich das Leiden, die Hoffnung und die Vision des anderen kennen lerne. Ein Versuch, diese Gegensätze zu harmonisieren. Beide wollen Waffenstillstand, bei dem man sich gegenseitig nicht bedroht, sondern ergänzt, letztendlich einen Frieden - Schalom-Salaam.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., vhs Landkreis Konstanz e.V. und Kulturbüro Konstanz.


Sonntag
11. Juni 2017
11.30 -13.00 h

Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ · Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Die Instrumentalisierung der Religion in der Politik
Ein Vortrag in Form eines Beit ha Midrasch, eines jüdischen Lehrhauses, mit Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin

Die Nutzung religiöser Macht in der Politik führt zu Korruption unter Politikern sowie auch Vertretern der Religion (Eine biblische Geschichte aus 1. Könige 12-13).  Diese unbekannte Geschichte wird im Vortrag vorgelesen und die Beteiligten werden in Gruppen aufgeteilt, wo sie diskutiert wird (ca. 20 Min.). Eine kurze Zusammenfassung jeder Gruppe wird danach im Plenum vorgetragen. Im 2. Teil des Vortrags: Zusammenführung der Auslegungen und Schlussfolgerungen für die heutige Zeit.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., vhs Landkreis Konstanz e.V. und Kulturbüro Konstanz.



 
 

Informationen des Präsidiums