VERANSTALTUNGEN September 2018 – Januar 2019


VERANSTALTUNGEN September 2018 – Januar 2019

Donnerstag
20.  September 2018   
19.30 – 21.00 h
Astoria-Saal · Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt frei

Iranisches Atomprogramm und westliche Politik: Kein Grund zur Beunruhigung?
Vortrag von Dr. Matthias Küntzel

Während die EU den Atomdeal mit dem Iran als „historischen Erfolg der Diplomatie“ bezeichnete, verurteilte die Trump-Administration ihn als „eines der schlechtesten Abkommen“, dem die USA je beigetreten seien. Einig ist man sich lediglich in der Einschätzung, dass die Hoffnung, der Iran werde infolge des Atomabkommens seine radikal antiwestliche Haltung abmildern, getrogen hat. Stattdessen hat das Regime seinen außen- wie innenpolitischen Kurs verschärft. Wie ist vor diesem Hintergrund der Atomdeal, der diese Atomwaffenfähigkeit bestenfalls verzögert, zu bewerten? Wie groß ist in dieser Frage die Kluft zwischen den USA und der EU? Welche Ziele verfolgt die deutsche Iran-Politik?
Dr. Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er ist u.a. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie Mitglied im Advisory Board der amerikanischen Organisation „United Against A Nuclear Iran“ (UANI).

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und Kulturamt Konstanz


Sonntag
7. Oktober 2018
10.30 - 12.00 h
Hauptfriedhof · Wollmatinger Straße · KONSTANZ
Eintritt: 9 EUR · Eintritt frei für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK

Führung über den jüdischen Friedhof Konstanz
Jüdische Friedhofskultur vor dem Hintergrund jüdischen Lebens im 19. und 20. Jahrhundert
Treffpunkt: Hauptfriedhof, Trauerhalle; männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.
Leitung der Führung: Dr. Uwe Brügmann, Historiker

Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V. , Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.


Mittwoch
10. Oktober 2018
18.30 h
Augustinum Überlingen · Mühlbachstraße 2 · ÜBERLINGEN
Eintritt 9 EUR · Schüler 3 EUR

Donnerstag
11. Oktober 2018
20.00 h - 21.30 h
Buchhandlung Homburger & Hepp · Münsterplatz 7 · KONSTANZ · Eintritt frei

Mod Helmy - Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete
Lesung und Gespräch mit Igal Avidan

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.
Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.
BUCHTIPP: Igal Avidan: Mod Helmy - dtv Verlag, ISBN 978-3-423-28146-1

Eine gemeinsame Veranstaltung von Buchhandlung Homburger & Hepp, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Augustinum Überlingen, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.


Sonntag
28. Oktober 2018
11.30 h - 13.00 h
Astoria-Saal · Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt frei

Was können wir von den jüdischen Trauervorschriften für unsere heutige Zeit lernen ?
Vortrag von Rabbiner Dr. Tovia Ben – Chorin

Sehr oft werden die jüdischen Trauerrituale von Psychologen und Psychiatern gepriesen, meistens werden diese jedoch nicht näher erklärt und so es bleibt bei einem Lob für diese Form des Trauerns. Im Vortrag wird dies genauer untersucht werden und mit den Gebräuchen vertraut gemacht. Die Trauerrituale werden im Hinblick auf die Einhaltung religiöser Vorschriften betrachtet und wie sich diese in der Praxis auf die Trauernden selbst und die umgebende Gemeinschaft auswirken. Leitgedanke des Vortrags ist, dass der Tod einer Person nicht nur den engsten Kreis der Trauernden betrifft, sondern auch die Gemeinschaft.

Dr. Tovia Ben – Chorin, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde St. Gallen /Schweiz, ist ein vielgefragter Vortragsredner, der sich aktiv im interreligiösen Dialog engagiert.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Kulturamt Konstanz


VERANSTALTUNGSHINWEIS

Mittwoch
7. November 2018
19.30 h
Oberer Konzilsaal · Konzil · Hafenstraße 2 · KONSTANZ
Persönliche Anmeldung wegen begrenzter Platzzahl unbedingt erforderlich beim Organisator, den Städtischen Museen,
unter: ursula.benkoe@konstanz.de

Feierliche Gedenkstunde der Stadt Konstanz und des Landes zur Erinnerung an die Verbrechen der sogenannten „Reichskristallnacht“ vor 80 Jahren
Hauptredner: Ministerpräsident Winfried Kretschmann


Donnerstag
15. November 2018
19.00 h
Scala Kino im Cinestar · Bodanstraße 1 · KONSTANZ
Eintrittpreise siehe Scala-Kino

Wir sind Juden aus Breslau - Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933
Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Dirk Szuzsies

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.


Mittwoch
21. November 2018
19.30 – 21.00 h
vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt: 7 EUR · Eintritt frei für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK

Israel – Momente seiner Biografie
Anlässlich des 70. Geburtstages des Landes
Vortrag von Andrea von Treuenfeld

Andrea von Treuenfeld stellt die politische und kulturelle Identitätsbildung Israels vor, thematisiert über die Dekaden hinweg die Konflikte mit arabischen Nachbarstaaten und mit der palästinensischen Bevölkerung und stellt die Menschen vor. Sie porträtiert das heutige Israel als ein faszinierendes wie widersprüchliches Land, dessen Bevölkerung sich seit der Staatsgründung mehr als verzehnfacht hat, das bei den IT-Technologien zu den innovativsten der Welt zählt und ein begehrtes Reiseziel darstellt.
Andrea von Treuenfeld ist Publizistin.

Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.


Donnerstag
22. November 2018
19.30 h - 21.00 h
Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ
Eintritt frei

Israel nach 70 Jahren
Vortrag von Michael Spaney

Als am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, war den an der Staatsgründung Beteiligten klar, dass die umliegenden arabischen Staaten versuchen werden, militärisch gegen die von den Vereinten Nationen beschlossene Etablierung eines jüdischen Staates vorzugehen. 70 Jahre später ist der israelische Staat nicht nur eine militärisch starke Regionalmacht, sondern noch immer die einzige funktionierende Demokratie im Mittleren Osten. Der 1947 von den Vereinten Nationen auch beschlossene arabische Staat auf dem britischen Mandatsgebiet Palästina wurde nicht ausgerufen. Denn die schon damals angestrebte Zweistaatenlösung wurde sowohl von den Staaten der Arabischen Liga als auch von den lokalen palästinensischen Vertretern des Arabischen Hochkomitees abgelehnt. Spätere Versuche der Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern, wie der Oslo-Friedensprozess und weitere Verhandlungen, scheiterten bis heute. Wie stehen heute die Chancen für eine Beendigung des Konflikts? Michael Spaney wird versuchen darzulegen, warum die Zweistaatenlösung auch weiterhin eine Option ist, obwohl sie von so vielen totgesagt wird.
Michael Spaney ist Mitbegründer und Executive Director des Mideast Freedom Forum Berlin.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und Kulturamt Konstanz


Freitag
23. November 2018
11.00 h – 19.30 h
Raum K 503 · Universität Konstanz · Universitätsstraße 10 · KONSTANZ
Eintritt frei
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Studierende. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Voranmeldung wird gebeten: lasse.stodollick@uni-konstanz.de

Tagesseminar
Die israelische Demokratie in der Praxis: Gewaltenteilung, Grundrechte und besondere Herausforderungen

Im auf acht Zeitstunden ausgelegten Seminar steht die Vermittlung von Grundlagenwissen zum politischen System und der Geschichte Israels im Vordergrund. Ziel ist, ein Problembewusstsein für die einzigartigen Herausforderungen der israelischen Demokratie im Kontext des Nahostkonflikts zu gewinnen. Dazu dienen vor allem Inputvorträge, Quellenarbeit und Gruppendiskussionen.

Veranstalter: DIG Bodensee-Region Hochschulgruppe / Mideast Freedom Forum Berlin


Freitag
7. Dezember 2018
19.00 h
Augustinum Überlingen · Mühlbachstraße 2 · ÜBERLINGEN
Eintritt 10 EUR

Samstag
8. Dezember 2018
20.00 h
Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ
Eintritt frei · Spenden sind willkommen

Sonntag
9. Dezember 2018
17.00 h
Kliniken Schmieder Gailingen · Auf dem Berg · GAILINGEN
Eintritt frei · Spenden sind willkommen

Schum Davar - ein modernes jüdisches Programm
Liederabend mit Sandra Kreisler

Wo Kreisler draufsteht ist auch Kreisler drin – man darf nichts Streichelweiches erwarten. Aber Wortgewalt, Herzenswärme, Gedankenschärfe und Humor!
In diesem Spannungsfeld – zwischen Damals und Jetzt, zwischen Judentum und Ablehnung, zwischen Witz und Melancholie – erwartet Sie ein modernes jüdisches Programm, von dem Sie begeistert sein werden. Mit Gennadij Desatnik, Geige, Bratsche und Gitarre; Valeriy Khoryshman, Akkordeon.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. , Augustinum Überlingen und Kliniken Schmieder


Sonntag
16. Dezember 2018
11.30 h - 13.00 h
Astoria-Saal · Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt frei

Rolle und Würde der älteren Generation in der jüdischen Zivilisation
Vortrag von Rabbiner Dr. Tovia Ben -Chorin

Hat man in der modernen Gesellschaft das Pensionsalter erreicht, so ist man mehr oder weniger „entlassen“, nicht nur von Arbeit und täglicher Routine, sondern auch von der Gesellschaft insgesamt und nicht mehr „innerhalb des Systems“. In Abschiedsreden wird oft der Text (Leviticus, 3 BM 19,32) " Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und vor dem Greise sei ehrerbietig und fürchte dich vor deinem Gotte: Ich bin der Ewige" benutzt.
Im Vortrag wird die Position der Älteren sowohl in der Bibel (Hebräische Bibel und Neues Testament) als auch die in der rabbinischen Tradition erläutert. Können wir von dieser Tradition etwas lernen oder ist es nur eine Erinnerung an die Vergangenheit?

Eine gemeinsame Veranstaltung von Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Kulturamt Konstanz


Mittwoch
9. Januar 2019
19.00 h - 20.30 h · vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt 7 EUR · Eintritt frei für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK

Dufte, Jubel, Tacheles
Überraschende Erklärungen über jiddische-hebräische Wörter und Redensarten in unserer Alltagssprache
Vortrag von Dr. Rolf-Bernhard Essig

Manchmal erscheint uns die Mischpoke nicht ganz koscher oder sogar mies. Man hat sie ja auch für lau bekommen. Was für ein Schlamassel! Nicht weniger als fünf Wörter in den vorigen Sätzen verdanken wir dem Jiddischen und Hebräischen. Dr. Essig erklärt den Hintergrund vieler Wörter und Wendungen aus dem Jiddischen und Hebräischen. In seine Erläuterungen streut er weise Geschichten und schnurrige Anekdoten aus dieser Tradition ein.
Rolf- Bernhard Essig, Sprachkünstler, Autor, Literaturwissenschaftler und Dozent aus Bamberg, gilt manchen als Sprichwortpapst.
Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V. , Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und Jüdische Gemeinde Konstanz e.V.


Montag
21. Januar 2019
18.30 h
Augustinum Überlingen· Mühlbachstraße 2 · ÜBERLINGEN
Eintritt: 9 EUR

Dienstag
22. Januar 2019
19.30 h - 21.00 h
Astoria-Saal · vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt frei

Operette unterm Hakenkreuz
Vortrag von Dr. Kevin Clarke

Wie konnte aus der kosmopolitischen kommerziellen Großstadtunterhaltung die subventionierte „arische Schlagertante“ werden, als die wir Operette heute meist erleben? Oder: Was passierte mit der Weimarer-Jazzoperette und ihren Vertreter/innen nach 1933 – und nach 1945? Versuch einer Kartierung deutscher Kultur- und Sexualitätsgeschichte rund ums Genre Operette, mit vielen Klangbeispielen und Bildern.
Dr. Kevin Clarke ist Leiter des Operetta Research Center Amsterdam. Er hat vielfach zum Thema Operette publiziert, mit Schwerpunkt auf der synkopierten Operette der 1920er Jahre und der Frage, was aus deren Protagonist/innen nach 1933 wurde. Er lebt und arbeitet in Berlin und den Niederlanden.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V., vhs Landkreis Konstanz e.V. und Augustinum Überlingen


Donnerstag
24. Januar 2019
19.30 h - 21.00 h
vhs Konstanz · Katzgasse 7 · KONSTANZ
Eintritt 7 EUR · Eintritt frei für Mitglieder DIG, GCJZK, JGK

Schonzeit vorbei - Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus
Vortrag von Juna Grossmann

Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden und bedrohlicher. In ihrem Vortrag schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem permanenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass.
Juna Grossmann ist Sonderpädagogin und Netzkolumnistin.
BUCHTIPP: Juna Grossmann, Schonzeit vorbei, Droemer-Verlag, ISBN: 978-3-426-27775-1
Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs Landkreis Konstanz e.V. , Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“


Sonntag
27. Januar 2019
19.30 h - 21.00 h
Wolkenstein-Saal · Kulturzentrum am Münster · Wessenbergstraße 43 · KONSTANZ
Eintritt frei

Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag 2019: Wie Dachau an den See kam …

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, wird in einer Gedenkveranstaltung der regionalhistorische Dokumentarfilm „Wie Dachau an den See kam …“ zur Geschichte des KZ-Außenlagers in Überlingen gezeigt. In der Außenstelle Überlingen des KZ Dachau mussten ab Oktober 1944 rund 800 Häftlinge einen Stollen in den Molassefelsen treiben, um die Friedrichshafener Rüstungsindustrie am Bodensee „bombensicher“ unterzubringen. Bis April 1945 liefen viermal pro Tag die Kolonnen der Häftlinge - schwer bewacht durch die SS - durch den Überlinger Westen. Der Film zeichnet mit Aussagen zweier ehemaliger Häftlinge, mit den Erinnerungen von damals jungen Menschen aus Überlingen und mit Fachleuten die Geschichte der KZ-Außenstelle Überlingen nach.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. , vhs Landkreis Konstanz e.V. und Kulturamt Konstanz

 
 

Informationen des Präsidiums